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Geschichtsvereins Sachsenheim

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Der Verein wurde gegründet am 3. März 1993

 

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! Ankündigung !

 

Der Verein für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V. und das Stadtmuseum Sachsenheim laden ein zu  einem
Vortrag am Freitag, den 18. November um 19:00 Uhr im Kulturhaus der Stadt Sachsenheim:
Rätsel um die Toten des "Russenfriedhofes" in Großsachsenheim - neue Forschungsergebnisse

Der wenig bekannte "Friedhof für ausländische Zwangsarbeiter" – kurz "Russenfriedhof" genannt –, befindet sich an der Straße zwischen Großsachsenheim und Unterriexingen.
Dieser Friedhof gehörte zum ehemaligen „Krankenlager“ Großsachsenheims, das in den Jahren 1943-1945 25 Monate lang bestand. Das Krankenlager war ein Nebenlager des Durchgangslagers Bietigheim. Die dortige Krankenbaracke hatte teilweise geräumt werden müssen, um Platz zu schaffen. In den Krankenlagern wurden hauptsächlich Infektionskranke behandelt, während Abteilungen für chirurgische Maßnahmen in Baracken neben städtischen Krankenhäusern errichtet  worden waren, um dort Verletzte zu operieren. Infektionskranke, vor allem solche, die an Typhus und offener Tuberkulose litten, mussten isoliert werden, da es damals so gut wie keine Medikamente zur Heilung gab - weder für die Ostarbeiter noch für alle anderen derartig Erkrankten in ganz Europa.
Das Krankenlager wird in der herkömmlichen Literatur als „Sterbelager“ bezeichnet. Tatsächlich war die dortige Sterberate im Vergleich zur Zahl der entlassenen Kranken niedriger als man dies ursprünglich angenommen hatte.

 

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