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Tag des Offenen Denkmals 2016
           Führungen im und um das Wasserschloss in Großsachsenheim

 

„Denkmale erhalten“ lautete das diesjährige Motto des bundesweit begangenen Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 11. September 2016. Dieses Motto bot den Anlass, das ehemalige Wasserschloss Besuchern zugänglich zu machen.
Das Schloss wurde im Jahre 1544 nach einem Brand des Vorgängerbaues von Reinhard von Sachsenheim im Renaissancestil erbaut. Nach Aussterben des Sachsenheimer Rittergeschlechtes und verschiedenen Besitzerwechseln wurde das Gebäude im Jahre 1952 von der Stadtverwaltung Großsachsenheim erworben und nach Umbauarbeiten als Rathaus genutzt. Zur Zeit ist das Gebäude ausgeräumt und wird einer umfangreichen Generalsanierung unterzogen.
Das Programm dieses Tages wurde vom Verein für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V. und der Stadtverwaltung Sachsenheim gestaltet. Nach einer Begrüßung der Besucher um 10.00 Uhr durch den Beigeordneten der Stadtverwaltung, Herrn Albert, fand eine erste Führung zur Geschichte des Schlosses durch Frau Hohn-Schwenniger statt. Die offizielle Eröffnung des Tages des offenen Denkmales wurde um 11.00 Uhr durch Herrn Bürgermeister Fiedler vorgenommen. Im Anschluss daran wurden von Herrn Hermann Albrecht und Herrn Eugen Müller, beide vom Verein für Heimatgeschichte, mehrere Führungen im Äußeren Schlosshof und im Innenhof zur Geschichte des Schlosses und seiner verschiedenen Bewohnern angeboten  Eine große Anzahl von Besuchern nahm die Gelegenheit wahr, den interessanten und sachkundigen Ausführungen zu folgen und bisher nicht Bekanntes zu erfahren.

Führungen im Schlossgebäude, vorgenommen von Herrn Beigeordneten Albert und Frau Architektin Schulze, informierten über die bisher zur Vorbereitung der Gebäudesanierung durchgeführten Arbeiten und über die vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen. Auch diese Führungen stießen auf reges Interesse der Besucher, so dass zusätzliche Führungen eingefügt werden mußten. Erstaunt waren viele Besucher über die vorgefundenen Bemalungen der Decken und Wände aus verschiedenen Epochen.

Im Innenhof des Schlosses gab die Interessengemeinschaft Burg Blankenhorn anhand von 17 Schautafeln Einblick in die Arbeitsweise aller beim Burgenbau beschäftigten Handwerker. Anhand eines Modells eines mittelalterlichen   Tretkrans im Maßstab 1:5 wurde vorgeführt, wie früher Stein auf Stein der Burgmauern aufeinander gesetzt wurden. Mittelalterliche Messgeräte wurden gezeigt und erklärt. Ein Bildhauer, früher Steinmetz genannt, zeigte, wie aus einem Stein ein Kunstwerk entsteht.
Im Schlosshof ließ die Mittelaltergruppe „Freies Banner von Neckar und Enz“ das Mittelalter auferstehen. Die Gruppe, gekleidet in mittelalterliche Gewänder, hatte ihr Ritterlager aufgeschlagen, zeigte Waffen, Helme und Kettenhemden.Kinder konnten sich beim Armbrustschießen erproben.
Die Veranstaltung wurde durch sommerliches Wetter begünstigt. Alle Beteiligten waren erfreut über den regen Zuspruch der Besucher.

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