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Die Enz hat seit Millionen von Jahren Schotter an vielen Stellen hinterlassen, wo man sie heute nicht erwarten würde. Der Geograph Friedrich Stuible zeigte am 16. Juni 1024 sowohl anhand geologischer Karten und Zeichnungen als auch an Fundstücken, worauf sich dies zurückführen lässt:

Am 1 Standort Egartenhof wurden die Höhenschotter der Enz vorgestellt, zum einen durch einen großen Haufen von Lesesteinen, zum anderen durch diverse Einzelstücke, die von umliegenden Fundorten stammten. Bei den gezeigten Fundstücken handelt es sich um Buntsandsteine, die alle us dem Nordschwarzwald durch ein früheres Flußsystem – die Ur-Enz – herangebracht worden waren. Die Kantenrundung der Gerölle deutet auf einen Wassertransport. Da die meisten Fundorte – wie auch beim Egartenhof – unter einer Lößschicht liegen, müssen sie während bzw. vor den Eiszeiten dort abgelagert worden sein. Der Geologe nimmt für die höchstliegenden Gerölle, die auf einzelnen Berghöhen (über 300-350 m) links und rechts der heutigen Enz liegen, sogar ein Vorquartäres – also ein tertiäres (pliozänes) – Alter an.

Das Klima war möglicherweise damals noch semi-arid, also halbwüstenhaft, mit periodischen Jahrhundertfluten.

Am 2. Standort unterhalb des Rotenackerwaldes, wo auch Höhenschotter-Buntsandsteine zu finden sind, konnte man sich einen Überblick über die Breite des ehemaligen Flussbettes verschaffen, weil man die Burgruine vom Egartenhof sehen konnte und den dahinter liegenden Stromberg. Mit Hilfe von Karten wurden die einzelnen Fundorte von Pforzheim bis zu Lauffen aufgezeigt und auch wie man sich die stufenweise Eintiefung der Enz seit Beginn des Quartärs, also hauptsächlich während den Eiszeiten seit 1 Million Jahren vorzustellen hat.

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